• markus

#4 DETOX Serie - Ernährungsumstellung & Verpackungsmaterial

Aktualisiert: Juli 13



Bitte zuerst die DETOX Einleitung lesen: https://www.amoha.me/post/detox-ganzheitlich-betrachtet. Wenn du auch die anderen 9 Blogbeiträg liest, macht die ganzheitliche Betrachtung dieses Themas Sinn.


Als ich meine Ernährung umstellte, war das schon ein Detoxprogramm. Einer der besten Reinigungsprogramme ist der schrittweise Umstieg auf vegane Ernährung mit einem hohem Anteil an Rohkost. Dies alleine ist schon ein Entgiftungsprogramm, allerdings würde ich auch den gesamten Lebensstil mit einbeziehen, denn wir vergiften uns auch mit der Kosmetik, schädlichen Baumaterialien, Elektrosmog und vielem mehr.

Wenn wir uns erlauben unsere Ernährung zu hinterfragen, dann ist dies vermutlich wieder ein sehr persönlicher Prozess. Als Einstieg empfehle ich die Bücher von Dr. Dahlke und das Buch “Wir fressen uns zu Tode” von Schantalova. Es gibt am Markt unendlich viele Ratgeber, denn die Ernährung ist eines der Hauptthemen der Menschheit. Jeder macht es auf seine Weise und hat hier seine Erfahrungen und Wahrheit. Ich habe versucht, über die Jahre flexibel zu bleiben und habe einige sehr unterschiedliche Ernährungslehren ausprobiert und finde nun langsam immer mehr zu dem, was mir gut tut. Rund 35 Jahre habe ich mich ernährt, wie geschätzte 90% der Menschen - Milch, Fleisch, Wurst, Käse, Brot, Eier wurden 1:1 von meinen Eltern übernommen und lange nicht hinterfragt. Bis ich nach und nach experimentiert habe und drauf gekommen bin, was mir wirklich gut tut. Mittlerweile trinke ich kaum Alkohol, rauche nicht und esse zu 99% vegan. Für viele Menschen sind es auch Massentierhaltung und gesundheitliche Probleme, warum sie vegetarisch oder vegan werden.


Wenn du zu diesem oder anderen Blogbeiträgen Fragen hast, bitte melde dich einfach bei mir (zb Whatsapp, Telegram, Tel +436604962357), ich freue mich darauf.


Ich ernähre mit überwiegend vegan und mache damit gute Erfahrungen. Nach einem Jahr habe ich auch keine Gelüste in Richtung alter Ernährung mehr. Ich esse


  • Primär grünes Gemüse, Kräuter und Obst, wenn möglich alles in Bio, regional und saisonal

  • Vollwertige Kost, in geringeren Mengen auch Nudeln, Brot (wenn möglich Dinkel, Roggen), Hülsenfrüchte, Nüsse und alles was zu einer vollwertigen Kost gehört und einfach gut schmeckt.

  • Gute Öle wie Leinöl, Olivenöl (die besseren sind unverfälscht und nicht mit Rapsöl vermischt), Hanföl und andere

  • Kurkuma, Ingwer, Chilli, Schwarzkümmel, Zimt, Pfeffer, und x andere Lebensmittel/Kräuter

  • hochwertiges Salz, unjodiert – zb Glück Auf Natursalz aus Österreich

  • biologisch, saisonal, regional also möglichst hochwertig einkaufen - verringert die Wiederaufnahme von Schadstoffen. Am allerbesten ist natürlich das Essen aus dem eigenem Garten.

  • Eventuell achten auf Laktose, Gluten

  • Säure/Basen Haushalt. Empfehlenswert ist die basische Ernährung. Ein guter Vortrag dazu siehe hier. Der gute Mann kann das viel ausführlicher und besser erklären als ich.

  • Jederzeit und immer wieder empfehle ich die Bücher und Vorträge von Dr. Rüdiger Dahlke.

  • Essigwasser hat einige positive Eigenschaften: Apfelessig unterstützt aufgrund der Zusammensetzung aus zahlreichen Mineralien, Vitaminen und Enzymen jedes Detox-Programm. Die Säuren binden auf einzigartige Art und Weise die Giftstoffe und helfen dem Körper, diese nachhaltig auszuscheiden. Apfelessig kann auch die Reinigung der Leber fördern und die Lymphknoten reinigen. Hilft der Verdauung und hilft beim Abnehmen.

  • Vermeiden, so weit wie möglich: Alkohol, Drogen, Zucker, Fleisch, Milchprodukte, Fisch, verarbeitete Lebensmittel etc (siehe auch die beiden genannten Vortragenden). Und wenn ich nicht ohne diese Produkte auskomme, dann aber in der aller höchst möglichen Qualität!


Ich vertraue meinem Körperbewusstsein und spüre am besten, was mir gut tut und was mich belastet. Ich habe keinerlei Schmerzen und Mangelerscheiungen. Hätte ich das nicht, würde ich mich untersuchen lassen und meinen Körperzustand analysieren. (zb Blutbild, Ganzkörperuntersuchung etc). Seit meiner Ernährungsumstellung bin ich vollkommen gesund, bin nicht müde und schlafe tief und fest. Ich fühle mich wohl und gesund.

Thema Sauer/Basisch Warum ist das so wichtig ist: Jedes Lebensmittel (und nicht nur die..) haben eine gewisse Auswirkung in unserem Körper. Manche wirken basisch, manch sauer und manche neutral. Der Körper versucht den PH Wert immer neutral zu halten (Blut hat bis zum Tod kaum veränderliche 7,4), nun was macht er, wenn man nun sauer machendes zu sich nimmt? Er holt sich Mineralstoffe zur Neutralisierung von anderen Körperstellen wie zb Knochen und vielen anderen Stellen. Damit erklärt sich der Begriff Mineralstoffräuber. Käse beispielsweise gibt dem Körper kein Kalzium, es raubt ihm dieses.


Ich meide

  • Alkohol etc

  • Fleisch und Wurst, Käse, Eier, Milch

  • industriell gefertigte Fertigprodukte (= zusammengesetzte Produkte)

  • Konservierungsstoffe, diverse Zusatzstoffe

  • “Leicht” Produkte, Diät Produkte

  • Produkte mit E-Nummern

  • Zucker & Zuckerersatzstoffe

  • Zigaretten

  • belastete Lebensmittel (Herbizide, Pestizide,..)


Wasser, Salz, genügend Mineralstoffe unter anderem Zink, Selen und Vitamine ABCDEK, biologisches Gemüse und Obst, wertvolle Öle, Nüsse, Wurzeln, Kräuter, Wildkräuter, Heilkräuter, Samen und Sprossen, Müsli, Hafer, Datteln uvm also eine vollwertige Ernährung je nach Typ und Konstitution. Langsam essen, oft kauen. Günstig sind weiters biologische Lebensmittel mit hohen ORAC Werten, wie Beeren generell, Aronia, Granatapfel, Zitrusfrüchte, Nelke, Zimt, Chaga, Acai, Kakao, Moringa,Thymian, Majoran,Ingwer, Knoblacuh, OPC usw. Enorm hohe ORAC Werte haben auch essentielle Öle wie Thieves, Raven, Zimt, Nelke, Myrrhe, Zitronella, Fenchel, Salbei, Kamille, Zedernholz, Rose, Majoran,.. Wichtig auch der Basen Säure Haushalt. Meide Alkohol, Drogen, Zucker, Aspartam oä, E Nummern, Wurst, Fast Food, Rauchen, zu viel Kaffee,...


Auch aus der Sicht von Allergien sollte man tierisches Eiweiß vermeiden: Warum entwickeln aber nicht alle Menschen Allergien?

Schon Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler (1821 - 1898) beschrieb in seinen Werken, dass eine Überlastung mit Schadstoffen und ein gleichzeitiger Mangel an bestimmten Mineralstoffen Beschwerden wie Ödeme, Juckreiz, Verschleimung der Atemwege bewirken. Er empfahl hier den Körper zu entgiften, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und die Zufuhr von Eiweiß zu reduzieren. Besonders der übermäßige Verzehr von Milch und Milchprodukten (Eiweiß!) steht im Verdacht, Allergien zu fördern. Forschungsergebnisse aus Dänemark 1987 zeigten auch, dass das Homogenisieren (unter hohem Druck werden Fettkügelchen zerkleinert, die Milch rahmt nicht mehr auf) das Allergiepotential der Milch steigert. Ursache dafür ist, dass durch das Homogenisieren antigene Proteine an die Oberfläche der Fettkügelchen gelangen. Diese können dadurch an Mastzellen binden und so eine allergische Reaktion auslösen. Das erklärt, warum Allergiker frische Milch gut vertragen, homogenisierte Milch dagegen nicht. Ein Zuviel an tierischem Eiweiß (Fleisch, Wurst, Topfen, Milch, Joghurt) führt zu einer Anhäufung von sauren Stoffwechselprodukten, welche zu einem verminderten Stofftransport sowohl in die Zelle hinein als auch aus der Zelle heraus führt. Die Folgen sind u. a. Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen und rheumatische Erkrankungen, obwohl der Organismus über die Nahrung mit ausreichend Mineral- und Nährstoffen versorgt wird. Durch eine Umstellung der Ernährung lassen sich Allergien positiv beeinflussen: kein tierisches, sondern nur pflanzliches Eiweiß z. B. Mandelmilch, und regelmäßig natives (nicht erhitztes) Eiweiß.


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Tipps für weniger Schadstoffe durch Verpackungen in Deinem Essen


https://www.codecheck.info/news/Wie-Du-Schadstoffe-in-Lebensmitteln-vermeiden-kannst-387301?mc_cid=8537f0014d&mc_eid=eab119df8f



  • Kaufe Lebensmittel generell lieber frisch vom Markt und in Unverpackt Läden

  • Bevorzuge unverpacktes Obst und Gemüse

  • Vermeide es, Lebensmittel in Plastikverpackung zu erhitzen

  • Fülle Reis, Mehl und Zucker zu Hause in Glasbehälter um und lagere sie so

  • Verzichte weitestgehend auf Fast-Food und Fertiggerichte

  • Verzichte auf fettige und ölige Lebensmittel, die in bedrucktem Papier oder Plastik eingewickelt sind

  • Kaufe Lebensmittel lieber in Glasflaschen- und Behältern, statt in Tetrapacks und Dosen


Bisphenol-A

Ein hingegen bekannter Baustein von bestimmten Arten von Plastik ist Bisphenol A. Es wird zum Beispiel für die Herstellung von Polycarbonat (PC) verwendet. Aus Polycarbonat können Gegenstände wie Trinkflaschen, Lebensmittelbehälter oder Mehrweg-Plastikgeschirr gefertigt werden. Er wird aber auch eingesetzt, um Konserven oder Getränkedosen aus Metall zu beschichten. Eine weitere Quelle für Bisphenol A sind Thermopapiere, auf die beispielsweise Kassenbons, Fahrkarten oder Parktickets gedruckt werden. Dieser Stoff ist ein endokriner Disruptor und kann schon in geringsten Mengen das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen. Er kann unter Umständen auch Diabetes, Herz-Kreislaufstörungen und Krebs zur Folge haben, so Jane Muncke.


In Deutschland und in der EU gilt für Stoffe, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen die EU-Verordnung. Darin ist auch geregelt, wie hoch die Menge an Bisphenol A sein darf, die aus einem Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff, z. B. einer Verpackung, in das Lebensmittel übergeht. Dieser „Spezifische Migrationsgrenzwert (SML)“ beträgt für Bisphenol A 600 Mikrogramm pro Kilogramm Lebensmittel. Insgesamt sollten nicht mehr als 10 Mikrogramm Bisphenol A pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden. Jedoch kann dieser Wert bei all den Produkten unseres täglichen Bedarfs die Bisphenol A enthalten, praktisch auch überschritten werden. Wähle daher generell lieber Trinkflaschen und Tupperware aus Edelstahl, statt aus Plastik, und greife zum Glas, statt zur Dose.


Phthalate im Fast-Food

Phthalate werden als Weichmacher für Kunststoffe eingesetzt. DEHP war lange Zeit das am häufigsten verwendete Phthalat. Heute werden vor allem DINP und DIDP eingesetzt. Solche Weichmacher sind dafür verantwortlich, dass Verpackungen und Folien weich und dehnbar sind. Allerdings können sie aus dem Kunststoff austreten und in die Lebensmittel übergehen. Das ist vor allem mit fetthaltigen Lebensmitteln der Fall.

Auch Stoffe wie DEHP sind hormonell aktiv oder können sich auf den Stoffwechsel auswirken,” erklärt Jane Muncke. Wenn Du die Aufnahme des Weichmachers DEHP durch die Verpackungen Deiner Lebensmittel reduzieren willst, solltest Du Speisen frisch zuzubereiten und generell wenig Fertigprodukte zu Dir nehmen. Eine Studie aus den USA aus dem Jahr 2016 zeigte weiterhin, dass auch Fast-Food besonders stark mit Phthalaten in Bisphenol A belastet ist. Bei fettigen Lebensmitteln gehen mehr Stoffe in das Produkt über, als bei weniger fettigen Lebensmitteln. Reduziere auch solche Speisen daher auf ein Minimum.


Verunreinigungen durch Mineralöle

Der Karton für Verpackungen wird zu einem großen Teil aus rezykliertem Altpapier hergestellt. Eigentlich eine gute Sache. Jedoch können Mineralöle aus den Druckerfarben so in die Fasern der Kartons gelangen und so können Stoffe wie MOSH, MOAH oder POSH in ein Lebensmittel übergehen. “Bei MOAH weiß man, dass sie krebserregend sind, bei MOSH weiß man noch nicht viel über die Toxizität. Man weiß aber sowohl von POSH, MOSH und MOAH, dass sie sich sehr stark im menschlichen Fettgewebe ansammeln und dort kaum mehr weggehen,” führt Jane Mucke aus. Daher ist der kleine Plastikbeutel in Deinem Reis teilweise garnicht so verkehrt. Denn er schützt das Lebensmittel vor diesen potenziell schädlichen Stoffen.


Recycling kann den Schadstoffgehalt in Verpackungen erhöhen

Interessant ist auch der Fakt, dass Plastik beim Recycling ebenfall degradiert - was bedeutet, dass er minderwertiger wird. Werden verschiedene Plastiksorten beim Recycling miteinander kombiniert, können mehr Schadstoffe austreten. Daher ist das Recycling von Plastik ein sinnvoller Zwischenschritt den Eintrag in die Umwelt zu reduzieren. “Letzten Endes kann aber nur eine drastische Reduktion von Plastik die Lösung sein,” ist sich die Umweltwissenschaftlerin sicher.

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